{"id":372,"date":"2012-08-16T08:52:23","date_gmt":"2012-08-16T06:52:23","guid":{"rendered":"http:\/\/alfasail.de\/wordpress\/?p=372"},"modified":"2013-12-30T11:42:53","modified_gmt":"2013-12-30T10:42:53","slug":"normandie-f","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/archive\/372","title":{"rendered":"Normandie (F)"},"content":{"rendered":"<p>Silke \/ sonnig 25\u00b0-35\u00b0 C<br \/>\n08\/17-19\/2012 \/ Cherbourg-Normandie-Paris<\/p>\n<p>Der letzte Teil unserer Urlaubsreie f\u00fchrte uns entlang der Schaupl\u00e4tze des D-Day durch die Normandie. Der erste Halt\u00a0 nach Cherbourg war Sainte-M\u00e8re-\u00c9glise, wo der Turm der Kirche des Ortes f\u00fcr den amerikanischen Fallschirmspringer John Steels zu Verh\u00e4ngnis wurde. \u00a0 Er blieb mit einem weiteren Soldat (Ken Russell) an einem der Eckt\u00fcrme der Kirche h\u00e4ngen. Heute erinnert eine Puppe an der Kirchturmspitze an den ungewollten Landepunkt der beiden Fallschirmspringer. Auch die Kirchenfenster widmen sich dem D-Day. Das Ereignis wurde in dem Film &#8222;Der l\u00e4ngste Tag&#8220; verewigt, aber leider ohne das Schicksl des 17 J\u00e4hrigene Ken Russell auch nur zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/IMG_0823.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-462\" title=\"IMG_0823\" src=\"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/IMG_0823-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p>Weiter ging es dann zum Utah-Beach. Das ist der Deckname der Alliierten f\u00fcr den knapp f\u00fcnf Kilometern langen K\u00fcstenabschnitt von Pouppeville und La Madaleine<em><\/em> am Fu\u00df der Halbinsel Cotentin im Departement Manche.<!--more--> Eigentlich war der westliche K\u00fcstenabschnitt nicht f\u00fcr eine Landung von Truppn vorgesehen, aber man brauchte den Tiefwasserhafen von Cherbourg und hat Utah-Beach in die Planungen aufgenommen. Ca. 20000 Soldaten mit 1700 Fahrzeugen hatten unter F\u00fchrung des US-Brigadegenerals Theodore Roosvelt Jr. am Ende des 6.Juni 1944 das franz\u00f6sische Festland betreten. Da man auf wenig deutsche Gegenwehr stie\u00df, hielten sich die die Verlust in Grenzen. Es gab an diesen Strandabschnitt 197 Opfer auf Alliierter Seite.<\/p>\n<p>Ein kurzer Halt in Sainte Marie du Mont zeigte uns auch die Seite der deutschen Besatzung der Normandie. Es gibt dort ein Museum was den Alltag w\u00e4hrend der Besatzung.\u00a0 Heute erinnern zahlreiche\u00a0Gedenktafeln im Ort\u00a0an die Ereignisse aus damaliger Zeit auf denen die K\u00e4mpfe und eigene Erlebnisse der amerikanischen Fallschirmj\u00e4ger erl\u00e4utert werden. Am Denkmal vor der Kirche entstand damals ein ber\u00fchmtes Foto das Angeh\u00f6rige der amerikanischen Easy Kompanie der 101. Airborne Division zeigt. Auch Kampfspuren in der Kirche sind heute noch zu finden.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Geneva;\">Mit 21.222 Gefallenen ist La Cambe der gr\u00f6\u00dfte deutsche Soldatenfriedhof in der Normandie.<\/span> Das Gr\u00e4berfeld ist in 49 Blocks gegliedert. Die Gr\u00e4ber sind durch Namensteine mit den Personalien von je zwei Toten gekennzeichnet. Gruppen von 5 gr\u00f6\u00dferen Kreuzen gliedern die Gr\u00e4berfl\u00e4che auf. Dem gleichen Zweck dient die hainartige Baumbepflanzung von Eichen und Buchen, die sich nach der Mitte des Gr\u00e4berfeldes auflockert, um hier eine gro\u00dfe Lichtung einzurahmen. Es war beeindruckend und stimmte uns gleichzeitig nachdenklich wie viele junge Meschen bei der Operation &#8222;Overload&#8220; get\u00f6tet wurden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/IMG_0879.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-463\" title=\"IMG_0879\" src=\"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/IMG_0879-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der\u00a0 n\u00e4chste Schauplatz des D-Day war der Omaha-Beach. Der K\u00fcstenabschnitt von Colleville-sur-Mer und Saint-Laurent-sur-Mer wurde durch die Alliierten so bezeichnet. Die verlustreichen Gefechte am \u201eOmaha Beach&#8220; bei Colleville-sur-Mer h\u00e4tten um ein Haar zum Scheitern der Landung der alliierten Streitkr\u00e4fte in der Normandie gef\u00fchrt. Mehr als\u00a03.000 M\u00e4nner der Landungstruppen lie\u00dfen hier am D-Day (6. Juni 1944) ihr Leben. Seither tr\u00e4gt der Strand den Beinamen \u201eBloody Omaha&#8220; (blutiger Omaha). Zahlreiche Gedenkst\u00e4tten zeigen wie die Landung vor sich ging und wie viele Soldaten auf beiden Seite ihr Leben lassen mussten.<\/p>\n<p>Am Ende des Tages sind wir in dem beschaulichen Fischerort Port-en-Bessin angekommen. Dort haben wir ein Zimmer auf einem Bauernhof gemietet. Am Abend fand in dem Ort das j\u00e4hrliche Gro\u00dffeuerwerk statt. Der Ort liegt zwischen den beiden Landeabschnitten Omaha Beach und Utah Beach und diente den Allierten nach der Landung als Versorgunsbasis.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging es dann nach Arromanches am sogenannten Golden Beach. Dort sind noch heute sind bei Ebbe die Reste\u00a0 Mulberry&#8220;B&#8220;-Hafens sehen. Das ist ein k\u00fcnstlicher Hafen aus Stahlbetonteilen, die in England schon acht Monate vor der Landung hergestellt wurden und ab dem 7. Juni 1,5 km vor Arromanches versenkt worden. Zur Stabilisierung des Fundaments des Hafen wurden 17 Schiffe versenkt.<\/p>\n<p>Mit einem Besuch der kandischen Gedenkst\u00e4tte Juno-Beach endete unsere Tour auf den Spuren des D-Days. Der Juno-Beach liegt zwischen<em> <\/em>Saint Aubin-sur-Mer im Osten und zwischen den beiden St\u00e4dten La Rivi\u00e8re-Saint-Sauveur und Courseulles-sur-Mer im Westen.<\/p>\n<p>Dann ging es weiter nach Caen. Caen ist altkeltisch ud bedeutet Schlachtfeld. Bereits zur Zeit, als Kelten dort siedelten, sowie im 11. Jahrhundert und sp\u00e4ter war Caen Schauplatz heftiger K\u00e4mpfe. Das letzte Mal war das im Juni\/Juli 1944. Die Stadt wurde fast vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt. Der Aufbau erfolgt von 1948-62. Besonders sehenswert sind dort die Burg und die vielen Kirchen im normannischen Stil.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/IMG_0950.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-464\" title=\"IMG_0950\" src=\"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/IMG_0950-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Abend sind wir in Les Andleys an der Seine angekommen.\u00a0 Bemerkenswert ist die Ruine des Chateau Gaillard. Die Burg wurde von Richard L\u00f6wenherz als Wachturm \u00fcber das Tal errichtet.<\/p>\n<p>Damit endet auch unser kurzer Trip durch die Normandie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Silke \/ sonnig 25\u00b0-35\u00b0 C 08\/17-19\/2012 \/ Cherbourg-Normandie-Paris Der letzte Teil unserer Urlaubsreie f\u00fchrte uns entlang der Schaupl\u00e4tze des D-Day durch die Normandie. Der erste Halt\u00a0 nach Cherbourg war Sainte-M\u00e8re-\u00c9glise, wo der Turm der Kirche des Ortes f\u00fcr den amerikanischen Fallschirmspringer John Steels zu Verh\u00e4ngnis wurde. \u00a0 Er blieb mit einem weiteren Soldat (Ken Russell) an einem der Eckt\u00fcrme der Kirche h\u00e4ngen. Heute erinnert eine Puppe an der Kirchturmspitze an den ungewollten Landepunkt der beiden [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[110,139,98,125,5,105],"tags":[38,37],"class_list":["post-372","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-atlantik-seegebiet","category-bretagne","category-frankreich","category-nord-atlantik","category-sailing","category-sy-sabrina-yacht","tag-d-day","tag-normandie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/372","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=372"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/372\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=372"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=372"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alfasail.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=372"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}